Seniorenheim St. Josef muss in Gemeindehand bleiben

Das Seniorenheim ist seit Jahrzehnten fest in der Heimat verwurzelt und wir Kirchdorfer können stolz darauf sein

Nach Auffassung der SPD und Bündnis 90 Die Grünen Kirchdorf ist es im Interesse der älteren und pflegebedürftigen Mitbürger erforderlich, dass das Seniorenheim St. Josef in Gemeindehand bleibt.

  • Den Bewohnern bietet das Heim eine fürsorgliche Betreuung und Unterstützung in einer familiären Atmosphäre bei bezahlbaren Heimentgelten an.
  • Der Neubau des Seniorenheims durch die Gemeinde bringt viele Vorteile: Ab-schreibung auf 40 Jahre, niedrige Kreditzinsen, geringe Eigenkapitalverzinsung und Fördermöglichkeiten ermöglichen einen niedrigen Investitionskostenzuschlag.
  • Die Neubaukosten werden über den Investitionskostenzuschlag von den Heimbewohnern bezahlt. Folglich wird der Gemeindehaushalt nicht belastet.
  •  Das Seniorenheim hat Bestandsschutz und darf von der Gemeinde Kirchdorf weiterhin betrieben werden. 
  • Durch den mehrheitlichen Beschluss des Gemeinderats wurde der Neubau des Heimes  aufgehoben. Die Entwurfsplanung war Anfang 2018 fertig und die weiteren Planungen hätten bis Ende 2018 fertig sein können. Anfang  2019 hätte die Ausschreibungen durchgeführt und anschließend mit dem Bau begonnen werden können.
    Inzwischen hätten wir bereits ein neues modernes Altenheim.
  • Seit fast 2 Jahren laufen nun die Verhandlungen mit dem BRK ohne konkrete Ergebnisse. Die Aussagen über die Anzahl der Heimplätze schwankt zwischen 60 und 80 Plätze, es gibt keine belastbaren Aussagen über die Pflegedienstleistungen, das Heimkonzept, die voraussichtlichen Heimentgelte, die Form und den  Zeitpunkt des Betriebsübergangs sowie das vorrangige Belegungsrecht der Gemeindebürger.   
  • Die Überleitung des Heims auf einen neuen Träger wird nach unseren  Schätzungen der Gemeinde und damit den Steuerzahler einen hohen 6-stelligen Betrag kosten.
    Bereits  jetzt sind Zahlungen für die Aufhebung des Architektenvertrages und die Abfindung der Heimleiterin entstanden.
  • Das Heimpersonal wird mittelfristig weniger verdienen (im Vergleich zum Verbleib in Gemeindehand). Bei einem Betriebsübergang gilt der tarifliche Bestandsschutz nur für ein Jahr.
    => hier mehr Erläuterungen dazu.
    Eine leistungsgerechte Bezahlung ist aber eine Voraussetzung, um ausreichend Pflegepersonal zu bekommen.
  • Es ist ein unbotmäßiges Unterfangen eine überaus bewährte und anerkannte soziale Einrichtung wie das Seniorenheim St. Josef zu schließen Dies ist keine Politik mit Augenmaß, voller Angst vor Herausforderungen, ohne Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, ohne Dankbarkeit gegenüber den Vorfahren, die soziale Verantwortung übernommen haben und ohne Geschichtsbewusstsein.
  • Damit das Seniorenheim in der Gemeindehand bleibt und die Heimbewohner weiterhin in einer familiären Atmosphäre, fürsorglich bei bezahlbaren Heimplätzen betreut werden können sowie das Personal leistungsgerecht bezahlt wirdnehmen Sie bitte Ihr Stimmrecht wahr und geben Sie dem Wahlvorschlag Nr. 05 SPD-Grüne Ihre Stimme. 
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