Unsere Ziele
Bau neuer, bzw. Ausbau bestehender Radwege
Kirchdorf soll sich zu einer fahrradfreundlichen Kommune entwickeln. Wir wollen ein Konzept für den Ausbau der bestehenden Geh- und Radwege erarbeiten. Eine Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden ist ausdrücklich erwünscht.
- Eigene befestigte Radspur von Ach über Heraklithstraße bis zur Lagerhausstraße
- Verbreiterung des bestehenden Fuß- und Radweges vom Kindergarten Machendorf – Atzinger Allee
- Fortführung des Radweges vom Kindergarten Machendorf über Lindenweg – entlang des Bahngleises bis Julbach
- Radweg von Seibersdorf nach Kirchdorf Mitte
Aussetzen der Erhöhung der Kindergartengebühren bis 2030
Wir setzen uns dafür ein, die Erhöhung der Kindergartengebühren für 2027 und 2028 auszusetzen. Bereits zum 01.09.2025 wurden die Gebühren um 25 % angehoben, was aus sozialer Sicht deutlich zu hoch ist, da auch das Kinderstartgeld von 3.000 € abgeschafft wurde. Besonders Familien sind aktuell durch steigende Preise stark belastet.
Schnelle Realisierung des Hochwasserschutzes
Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde müssen vor Hochwasser und Sturzfluten geschützt werden.
Der Bau des geplanten Hochwasserrückhaltebeckens in Vorderharpfing hat oberste Priorität und muss umgehend gebaut werden.
Ansiedlung einer weiteren Hausarztpraxis in Kirchdorf unterstützen
Die Gemeinde Kirchdorf verzeichnet ein stetiges Wachstum der Einwohnerzahl und wird in absehbarer Zeit mehr als 6.000 Einwohner haben. Angesichts der Altersstruktur der niedergelassenen Ärzte in der Region erscheint die Eröffnung einer weiteren Hausarztpraxis in Kirchdorf notwendig, um einer drohenden Unterversorgung im hausärztlichen Bereich entgegenzuwirken.
Gezielte Ausweisung von Baugebieten für Familien
Wir wollen auch den Bau von Mehrgenerationenhäuser und die Ansiedlung von Familien fördern.
Dies wird durch die demografische Entwicklung erforderlich, stärkt die lokale Wirtschaft und sorgt für höhere Steuereinnahmen der Gemeinde.
Die Kinderspielplätze der Gemeinde müssen erneuert und um Angebote für unterschiedliche Altersgruppen erweitert.
Weiterentwicklung zur klimafreundlichen Gemeinde
Wir fordern Kirchdorf zur klimafreundlichen Gemeinde weiterzuentwickeln.
z.B. durch E-Fahrzeuge der Gemeinde, Grünflächensatzung, Nutzung nachhaltiger Energie, uvm.
Verbesserung ÖPNV, z.B. Rufbus, Seniorentaxi, usw.
Wir setzen uns für einen Rufbus/Seniorentaxi als gemeinsames Projekt zwischen Kirchdorf/Julbach/Simbach ein.
Auch der Ausbau des ÖPNV-Angebots steht auf unserer Agenda.
Vollständiger Lärmschutz für alle Anwohner der A94
Lärm macht krank und hat auf Dauer schwerwiegende Folgen für den Menschen.
Das Gehör wird irreparabel wird geschädigt.
Lärm vermindert die Konzentration und führt zu Schlaf- und Herzkreislaufstörungen.
Daher ist ein Basislärmschutz abzulehnen.
Wir fordern einen vollständigen Lärmschutz für alle Anwohner.
Ausbau und Erhalt der Gemeindestraßen
Wir werden den Ausbau und Erhalt der Gemeindestraßen umsetzen, z.B. durch
- Verbesserung der Heraklithstraße
- Sanierung und Teerung der nicht geteerten Teilstrecke der Julbacher Straße.
Ausweisung eines neuen Gewerbegebietes
Die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets mit Schwerpunkt auf Unternehmen mit hohem Arbeitsplatzpotential bringt für Kirchdorf große Vorteile durch höhere Steuereinnahmen und wirtschaftliches Wachstum.
Bau eines Motorikparks beim Kinderspielplatz Schulstraße
Wir wollen einen Motorikpark neben dem Spielplatz an der Schulstrasse entstehen lassen.
Dieser dient Förderung der Motorik, der Koordination und der gesundheitlichen Prävention.
Ein solcher sozialer Treffpunkt fördert außerdem die soziale Interaktion und Kommunikation und stellt ein attraktives und leicht zugängliches Bewegungsangebot für Jung und Alt sowie
für Schulklassen und Familien dar.
Zweigleisiger Ausbau und Elektrifizierung der Bahnstrecke Simbach – München
Wir setzen uns für den zweigleisigen Ausbau der Strecke Ampfing – Markt Schwaben sowie für eine Elektrifizierung der Strecke Simbach bis Markt Schwaben ein.
Die Region wartet seit mehr als 30 Jahren auf den zweigleisigen Ausbau der Strecke Mühldorf–München sowie die Anbindung an den Flughafen. Bereits fertiggestellt sind die Abschnitte Altmühldorf–Ampfing (2010) und Altmühldorf–Tüßling (2017).
Mit dem Start des Baus der ABS 38 ist frühestens ab 2027 zu rechnen, sobald das Baurecht vorliegt. Bisher kam es jedoch wiederholt zu Verzögerungen. Für die Bevölkerung und Unternehmen vor Ort sind weitere Verzögerungen nicht hinnehmbar.
Die Elektrifizierung und der zweigleisige Ausbau zwischen Mühldorf und Markt Schwaben sollen voraussichtlich bis Ende 2039/2040 abgeschlossen sein.
Mit dem Fahrplanwechsel 2027/2028 wird die ÖBB elektrisch nach Braunau verkehren.
Sollte die Elektrifizierung der Strecke
Auf der Website der Südostbayernbahn wir auf das Problem des für uns bedeutenden Abschnitts Simbach-Mühldorf eingegangen:
Stillstand beim Ausbau Mühldorf – Simbach
Der Ausbau der Strecke Mühldorf – Simbach (Elektrifizierung, zusätzlicher Kreuzungsbahnhof Julbach und Geschwindigkeitserhöhung auf 160 km/h) wurde inzwischen in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen und dem Projekt ABS 38 zugeordnet. Während die Planungen für die bisherige ABS 38 auf Hochtouren laufen, sich die Hälfte der Abschnitte schon im Genehmigungsverfahren befindet und als Vorausmaßnahme zwischen Markt Schwaben und Ampfing in 2025/26 die teilweise noch aus dem vorletzten Jahrhundert stammende Leit- und Sicherungstechnik durch elektronische Ausrüstung ersetzt wird, herrscht im neu hinzu gekommenen Abschnitt Mühldorf – Simbach kompletter Stillstand. Es gibt keinerlei Zeitplan, das ABS38-Team tritt auf der Stelle und wartet schon seit längerer Zeit auf den Planungsauftrag durch das Bundesverkehrsministerium.Es droht daher eine Elektrifizierungslücke zwischen Mühldorf und Braunau am Inn. Ohne den Lückenschluss wird Simbach vom elektrischen Bahnnetz abgehängt. Insbesondere steht dann auch die durchgehende und vor allem für Berufs- und Ausbildungspendler wichtige Verbindung nach München auf dem Spiel.
Barrierefreies Kirchdorf, durch bauliche Maßnahmen, digitale Angebote, soziale Teilhabe, Mobilität
Wir bringen vielen Ideen mit, um Kirchdorf noch barrierefreier zu machen.
- Barrierefreie Veranstaltungen:
Barrierefreiheit mitdenken, in der Vorbereitung, den Gebäuden, den Einrichtungen und dem Personal -
Barrierefreie Kommunikation:
Durch digitale Barrierefreiheit, leichte Sprache, Berücksichtigung von Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung. -
Barrierefreie Infrastruktur:
Wir berücksichtigen Verkehrs- und Bewegungsflächen, PKW-Stellplätze, barrierefreie Infrastruktur, Einrichtungen des täglichen Bedarfs, dem ÖPNV, uva. -
Barrierefreie Gebäude:
Zugangs- und Eingangsbereiche, Treppen, Aufzüge, Flure und Verkehrsflächen, Türen, Bodenbeläge, usw…
Stärkung der Mitwirkungsmöglichkeiten für Bürger
Nicht einfach durch nur mehr Diskussionsrunden und Workshops.
Unser Ansatz ist es, durch persönliche Ansprache von jeweils kleinen Zielgruppen, diese an lebensnahen, realistisch umsetzbaren Projekten zu beteiligen.
Regelmäßige Sperrmüllabholung
Wir setzen uns für eine halbjährliche Sperrmüllabholung durch die AWV ein.
Erhalt der Artenvielfalt
Die Möglichkeiten, etwas für die Biodiversität zu tun sind vielfältig.
Wir werden öffentlichen Grünflächen, wie Randstreifen, Straßenbegleitgrün, Wege, Parkplätze, Friedhof, usw. naturnah gestalten.
Dies wird durch Verwendung von heimischen Wildpflanzen und bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen ermöglicht.
Wir bringen Infomaterialien für naturnahes Gärtnern an die Bürgerinnen und Bürger.
Wir wollen Igel schützen – durch ein Nachtfahrverbot für Rasenmähroboter.
Freies WLAN im Gemeindegebiet
Öffentliches WLAN stärkt die digitale Teilhabe aller Bürger*innen und trägt zu einer modernen, offenen und inklusiven Gemeinde bei.
Es erhöht die Aufenthaltsqualität öffentlicher Räume, erleichtert den Zugang zu Informationen, unterstützt Bildung, Begegnung und bürgerschaftliches Engagement und wirkt belebend auf zentrale Orte.
Wir setzen uns dafür ein, dass in ausgewählten Bereichen des Gemeindegebietes ein öffentlich zugängliches, kostenloses WLAN eingerichtet wird.
Erarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung
Wir treiben die kommunalen Wärmeplanung voran:
- Bestandsanalyse: Ermittlung des Wärmebedarfs
- Potentialanalyse: Potential der erneuerbaren Energien herausarbeiten
- Zielszenario: Die Wärmeplanung entwickelt konkrete Zielszenarien für die klimaneutrale Wärmeversorgung
- Wärmewendestrategie: Erste Schritte in Richtung Zielszenario durch konkrete Maßnahmen
Prüfung der künftigen Verwendung des Gebäude Seniorenheims St. Josef
Wir fordern die Prüfung einer anderweitigen Verwendung, ggf. durch Umbau zu prüfen.
Förderung der örtlichen Vereine
Vereine prägen das Leben in der Gemeinde ganz entscheidend.
Die Aufgabe der Gemeinde ist es, die Vereine und ehrenamtliche Tätigkeiten zu unterstützen und zu fördern.
Ein Schwerpunkt sollte hierbei auf der Jugend- und Nachwuchsarbeit liegen.